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Offline-Blog September

1 Kommentar zu “Offline-Blog September

  1. Ich glaube nicht, dass es mit dem Produkt zu tun hat, sondern damit, dass sich Bürokraten ihren Job sichern müssen. Dies führt dann zu den „Geburten“ von nicht nachvollziehbaren Vorgaben, Normen, Gesetzen … Der Bürger ist ja dazu da, einer Clique von Beamten, Politikern und Eurokraten den Posten und eine angenehme Altersversorgung zu sichern. Das mag manchen Selbstständigen in die Verzweiflung treiben, doch das kriegen „die da oben“ doch garnicht mit bzw. wollen es nicht mitkriegen. Das ist etwas, das man wirklich als Parallelgesellschaft bezeichnen kann. Offenbar wird beim verordneten Wahnsinn jede Möglichkeit genutzt, etwas zu finden, das Eigeninitiative verhindert und Menschen unsäglich frustriert. Es gibt z.B. viele Beispiele, die zeigen, dass es auch Arbeitnehmern schwer gemacht wird, die unternehmerisch tätig sein wollen oder in ihrem Leben etwas ändern möchten: Wenn beispielsweise die Tür einer neuen Kita einer Gründerin ein paar cm zu schmal ist, darf die Kita nicht eröffnen. Ein erfahrener Altenpfleger darf in seinem Haus keine alten Menschen aufnehmen, wenn bestimmte Vorgaben nicht erfüllt sind, obwohl sich die alten Menschen bei ihm wohl fühlen. Dies soll sich immerhin ändern. Arbeitslose auch mit wenig Arbeitslosengeld dürfen nicht mehr als 160 Euro abzugsfrei dazu verdienen. Damit wird der schrittweise Weg aus der Arbeitslosigkeit erschwert für Menschen, die sich in die Selbstständigkeit einarbeiten möchten, es sei denn, sie haben ausreichend Ersparnisse, um gleich durchstarten zu können. Die Leute im Journalismus, die ich kenne, haben das nicht und schaffen darum nicht den Sprung in die Selbstständigkeit. Ebenfalls übel: Leute, die zwei halbe Stellen haben, müssen manchmal mehr zahlen als wenn sie eine ganze Stelle haben. Es gibt soviel, worüber man sich die Haare raufen könnte. Wahrscheinlich sind zu viele Leute in der Politik, bei der EU und bei Behörden tätig, die die Probleme von kleinen und mittelständischen Unternehmern und anderen hart arbeitenden und engagierten Menschen nicht aus eigener Erfahrung kennen.

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