Schon probiert? Rosenblüten schmecken auch im Salat

Gezuckert, Geliert und Geölt – Rezepte aus dem Garten

Schon probiert? Rosenblüten schmecken auch im Salat

Schon probiert? Rosenblüten schmecken auch im Salat

Rosenblüten-Konfitüre

Man nehme:
100gr Rosenblüten (ungespritzt)
350 g Gelierzucker 1:1
100 ml Zitronensaft
350 ml Wasser
1 El. Vanillezucker

Die Blütenblätter werden einzeln von den Knospen gelöst und je nach Bedarf und Verschmutzung abwaschen.
Nach dem Trocknen werden sie möglichst klein geschnitten oder gezupft und mindestens 4 Stunden – besser noch über Nacht – in dem Gelierzucker eingelegt.
Die Blütenzuckermasse wird dann mit einem Pürierstab nochmals zerkleinert und in einen großen Topf gegeben.
Zitronensaft, Wasser und den Vanillezucker hinzugeben und alles 4 Minuten sprudelnd aufkochen.
Wichtig: Unbedingt eine Gelierprobe machen und ggf noch etwas Gelierzucker hinzufügen. Unsere Konfitüren waren alle etwas dünner und nicht ganz fest.

Nach dem Kochen, heiß in die sterlisierten Gläser einfüllen und dann: Guten Appetit 😉

Knoblauch-Olivenöl selbstgemacht. Auch schön zum Verschenken und Mitbringen

Knoblauch-Olivenöl selbstgemacht. Auch schön zum Verschenken und als Mitbringsel

Selbstgemachtes Knoblauch-Olivenöl

3-8 Knoblauchzehen oder – je nach Geschmack- eine ganze Knoblauchknolle

1 Flasche Olivenöl

Die Knoblauchzehen werden klein geschnitten und mind. 5 Tage in dem Olivenöl eingelegt. Die Flasche sollte immer gut verschlossen und dunkel stehen. Nach 5 Tagen können die Knoblauchzehen entfernt und gegessen werden, sie können aber auch noch weiter im Öl verbleiben und bei Bedarf verarbeitet werden.

Mein Tipp: Da mir oftmals das Knoblauchpressen zu umständlich ist und ich nicht so viel Knobi verwende, eignet sich das Öl hervorragend zum Geschmackbinden und zur Sofortverwendung auf Salaten und zum Braten. Kühl und dunkel gelagert hält es sich lange, sollte aber vorsichtig verwendet werden, weil es eine ordentliche „Knoblauchfahne“ hinterlässt.

Selbstgemachter "Hugosirup"

Selbstgemachter „Hugosirup“

Holunderblütensirup

ca. 22-26 Blütendolden
2 Kilo Zucker
1,3 Liter Wasser

2-3 Teelöffel Zitronensäure (aus der Apotheke)

Ergibt ca. 1,7 Liter Sirup

Die Blütendolden sollten gut nach Insekten abgesucht werden. Auch wenn in einigen Rezepten angegeben wird, dass man die Blüten nicht waschen soll, fühle ich mich mit gewaschenen – und ohne Proteine- wohler, gut trocknen lassen. Die Blütendolden werden etwas kleiner geschnitten, so dass nur die Blütenenden übrig bleiben. Diese werden mindestens 24 Stunden in dem Zucker eingelegt.

Die Zuckermischung wird dann mit dem Wasser langsam aufgegossen. Dabei „tauchen“ die Blüten auf und können abgesiebt werden. Danach wird das Zuckerwasser unter Rühren langsam aufgekocht, bis der Zucker sich gelöst hat.

Nach dem Kochen fügt man noch die Zitronensäure hinzu und füllt den noch warmen Sirup in Flaschen. Bei Bedarf kann man die Flüssigkeit vor dem Einfüllen nochmal durch ein Sieb laufen lassen um die letzten Blüten zu entfernen.

Mein Tipp:
Der Sirup schmeckt nicht nur mit Sekt, sondern auch mit Wasser und ist im Sommer eine tolle alkohlfreie Alternative. Man mischt den Sirup ca. 1:3 und kann ihn auch noch mit einem Pfefferminz- oder Zitronenmelisseblatt aufpeppen. Prost 😉

Sehr lecker: Feldenbirnen/Amelanchier lamarckii

Sehr lecker: Feldenbirnen/Amelanchier lamarckii

Lust auf was Neues?

Für alle die mal etwas anderes ausprobieren möchten:
Hier am Niederrhein sind die Felsenbirnen sind reif. Kennt Ihr nicht? Diese Pflanzen werden auch Rosinenbäume genannt und die Früchte sind sehr heiß begehrt bei den Vögeln. Wenn man aber schnell genug ist, bleiben immer noch genügend Früchte zum Ernten über. Sie eigenen sich zum Direktverzehr, in Kuchen, als Sirup, für Marmelade und für Likör. Probiert es doch mal aus!

LG Eure Mel

 

 

3 Kommentare zu “Gezuckert, Geliert und Geölt – Rezepte aus dem Garten

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