Romberg Blog, Foto: pixabay

Fünf Blumen, die Lust auf Frühling machen

von Melanie

Der Frühling ist da – und es wird bunt! Wir stellen tolle Frühlingsblumen vor, die im Garten und auf dem Balkon Frühlingsgefühle aufkommen lassen und den Insekten wichtige Nahrung bieten.

Die Schneeglöckchen in den Vorgärten zeigen es an: Der Winter ist vorbei! Und auch an anderen Stellen grünt und blüht es inzwischen bereits.

Botanische Frühaufsteher

Dass manche Blumen früher als andere dran sind, hängt unter anderem mit dem vorhandenen Licht und den Temperaturen zusammen. Nicht jede Pflanze kommt mit dem nasskalten Wetter zu Beginn des Jahres zurecht, sondern kuckt lieber erst aus der Erde, wenn sich der Boden ordentlich erwärmt hat.

Einige Frühjahrsblüher wie Tulpen, Narzissen und Hyazinthen ziehen ihre Energie aus den Zwiebeln, die idealerweise bereits im Herbst gesteckt wurden. Oftmals kannst du aber auch jetzt noch die blühenden Blumen setzen. Lässt du die Blätter nach der Blüte stehen, können die Pflanzen Kraft für eine weitere Saison sammeln.

Erste Bienenweiden

Mit ihren bunten Blüten sorgen Frühlingsblumen aber nicht nur für gute Laune. Neben Obstgehölzen und Weiden sind auch sie wichtige Nahrungsquellen für Hummeln, die schon jetzt auf Futtersuche sind. Die Königinnen brauchen die Energie, um einen neuen Staat zu gründen. Mit jeder bienenfreundlichen Frühlingsblume unterstützt du also nicht nur eine einzige Hummel, sondern kannst das Überleben eines ganzen Staates sichern!

Blaustern

Blausternchen (Scilla) machen ihrem Name in der Regel alle Ehre: Ihre sternförmigen Blüten gibt es aber nicht nur in unterschiedlichen Blautönen, sondern auch in Weiß. Die Bienenweiden blühen ab Ende Februar an sonnigen Standorten, meist unter Sträuchern und Laubbäumen, da diese so früh im Jahr noch keine Blätter ausgebildet haben. Die Zwiebeln setzt du im Spätherbst.

Blaustern sieht nicht nur zauberhauft aus, sondern ist zugleich wichtige Nahrungsquelle. Foto: pixabay

Blaustern sieht nicht nur zauberhauft aus, sondern ist zugleich wichtige Nahrungsquelle. Foto: pixabay

Echtes Lungenkraut

Die einzelnen Blüten des Echten Lungenkrauts (Pulmonaria officinalis) sind nicht unbedingt groß, bieten Hummeln ab März aber viel Nektar. Und uns machen sie Freude mit einem tollen Farbenspiel: Nach und nach verfärben sich die Blütenblätter von Rötlich-purpurfarben hin zu Blau-violett.

Lungenkraut kannst du an sonnige bis halbschattige Stellen pflanzen oder im Herbst aussäen.

Krokus

Violett, Gelb, Weiß: Mit ihren großen, bunten Blüten verwandeln Krokusse (Crocus) sonnige Flächen ab Februar in ein Blütenmeer. Fühlen sie sich an einem Standort wohl, verbreiten sie sich schnell über Samen oder Zwiebeln. Einfache Sorten sind wichtige Nahrungsquellen für Insekten.

Krokusse lassen den nahenden Frühling erahnen. Foto: pixabay

Krokusse lassen den nahenden Frühling erahnen. Foto: pixabay

Hornveilchen

Hornveilchen (Viola cornuta) ähneln in ihrem Aussehen kleinen Stiefmütterchen. Ihre bunten Blüten gibt es in vielen verschiedenen Farben und Farbkombinationen. Vorgezogene Pflanzen blühen an einem sonnigen Plätzchen schon ab März. Manche Sorten freuen sich über einen Schutz in frostigen Nächten.

Narzissen

Wenn die Narzissen (Narcissus) blühen, ist Ostern oft nicht weit. Daher sind sie auch unter dem Namen Osterglocken bekannt. Neben Sorten mit leuchtend gelben Blütenkronen gibt es aber auch hübsche weiße und zweifarbige Vertreterinnen. Die Zwiebeln kommen im Herbst in die Erde. Blühende Pflanzen kannst du aber auch im Frühling an einen sonnigen Standort setzen.

Sorgen mit ihrer sonnig gelben Farben für gute Laune: Narzissen. Foto: pixabay

Sorgen mit ihrer sonnig gelben Farben für gute Laune: Narzissen. Foto: pixabay

Welche Blumen sorgen bei dir für Frühlingsstimmung?

 

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