Blüht wunderschön und schmeckt auch noch - Oregano. Foto: Kistengruen, Melanie Oehlenbach

5 Kräuter, die du ab Februar vorziehen kannst

von Melanie

Einige Kräuter kannst du schon zu Beginn der Gartensaison vorziehen – ganz bequem auf der Fensterbank. Wir verraten, bei welchen sich die Aussaat jetzt lohnt.

Frische Kräuter sind ein Genuss – vor allem wenn du sie direkt aus dem Garten oder vom Balkon ernten kannst. Bis es soweit ist, musst du dich zwar noch ein wenig gedulden. Untätig sein brauchst du aber nicht: Ein paar Kräuter kannst du jetzt schon aus Samen heranziehen. Das macht Spaß und verkürzt die Wartezeit auf den Frühling ungemein!

Diese Kräuter kannst du jetzt vorziehen

Petersilie

Petersilie gibt es mit krausen und glatten Blättern. Die Samen kannst du ab Februar etwa einen halben Zentimeter tief aussäen. Anschließend ist Geduld gefragt: Es kann bis zu vier Wochen dauern, bis sich die Sämlinge zeigt.

Glatt oder kraus - Petersilie gibt es in verschiedenen Varianten. Foto: Kistengruen, Melanie Oehlenbach

Glatt oder kraus – Petersilie gibt es in verschiedenen Varianten. Foto: Kistengruen, Melanie Oehlenbach

Schnittlauch

Schnittlauch gibt es mit unterschiedlich dicken Röhrenblättern. Säe ihn ab Februar gleich in kleine Töpfchen aus, etwa zwei Zentimeter tief. Verwende am besten frisches Saatgut, da Schnittlauch schnell an Keimfähigkeit verliert. Die Samen keimen nach etwa zwei Wochen.

Dill

Dill ist auch als Gurkenkraut bekannt. Ihn kannst du ab März vorziehen. Bedecke die Samen mit Erde oder drücke sie nur oberflächlich an – je nach Angaben auf der Verpackung. Dill keimt nach etwa ein bis zwei Wochen.

Majoran und Oregano

Blüht wunderschön und schmeckt auch noch - Oregano. Foto: Kistengruen, Melanie Oehlenbach

Blüht wunderschön und schmeckt auch noch – Oregano. Foto: Kistengruen, Melanie Oehlenbach

Majoran und Oregano sind Lichtkeimer und eng miteinander verwandt. Bei der Aussaat gelten für beide dieselben Voraussetzungen: Drücke die Samen nach der Aussaat nur oberflächlich an. Nach etwa drei Wochen sollten Sämlinge zu sehen sein.

Tipps für die Anzucht

Für die Anzucht brauchst du neben Saatgut nur eine flache Schale, die du mit Anzucht- oder Kräutererde füllst, sowie einen geeigneten Standort.

Idealerweise ziehst du die Pflanzen an einem möglichst hellen Platz vor, an dem es jedoch nicht allzu warm ist. Viele nutzen die Fensterbank. Doch nicht immer geht das gut: Die warme Heizungsluft treibt die Keimlinge an. An kurzen Wintertagen bekommen sie aber zu wenig Licht und bilden daher nur dünne, schwächliche Triebe aus.

Mein Tipp: Stelle die Anzuchtschalen nach dem Auflaufen  etwas kühler, damit sich die Sämlinge langsam und gesund entwickeln.

Achte zudem darauf, dass die Erde nach der Aussaat nicht austrocknet, sondern immer leicht feucht ist. Zu nass sollte sie aber nicht sein, dann können die Samen vergammeln.

Mein Tipp: Befeuchte die Erde mit Wasser aus einer Sprühflasche – und später auch die jungen Sämlinge. So knicken die feinen Pflänzchen nicht um.

Um die Luftfeuchtigkeit gleichmäßig hoch zu halten, kannst du die Anzuchtschalen auch in Mini-Gewächshäuser stellen. Regelmäßig lüften nicht vergessen, da sich sonst Schimmel bilden kann.

Viel Spaß und Erfolg!

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