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Japanisches See Paradies – Kōraku-en Garten

In Japan gibt es drei Kōraku-en Gärten. Kōraku-en bedeutet See Paradies. Und genau so sind die Gärten, paradiesisch schön mit viel Wasser.
Währen meiner letzten Reise nach Japan hatte ich das Glück zwei davon zu sehen, in Okayama und in Tokio.

Kōraku-en Okayama

Der Kōraku-en  Garten in Okayama wurde als Unterhaltungszentrum für die Herrscherfamilie und als Ort für den Empfang wichtiger Gäste im Jahr 1687 angelegt. Das heißt, der Garten ist 331 Jahre alt! Er befindet sich gegenüber der Burg Okayama auf der anderen Uferseite.
Der Garten wurde durch Überschwemmungen im Jahr 1934 und Bombenangriffe während des zweiten Weltkrieges teilweise beschädigt, aber dank der genauen Aufzeichnungen der Gartengestalter wurde er später wieder in seinen ursprünglichen Zustand versetzt.

Die typischen Merkmale eines japanischen Wassergartens sind ein großer Teich, Bäche, Brücken, Wanderwege und ein Hügel, der als Aussichtspunkt dient. Einzigartig für einen japanischen Garten sind in Okayamas Kōraku-en die großzügigen Rasenflächen. Im Garten befinden sich auch Pflaumen-, Kirsch- und Ahornbäume, Tee- und Reisfelder, ein Bogenschießplatz und eine Kranichvoliere.

Im Herbst, zur Zeit der Chrysanthemenblüte, finden hier Blumenausstellungen statt, verbunden mit einem Wettbewerb für die schönste Chrysantheme, Blumenarrangement oder Chrysanthemen-Bonsai.

Kōraku-en Okayama - eine etwas andere Brücke

Kōraku-en Okayama – Teehaus
Foto © Malgorzata Ackermann

 

Kōraku-en Okayama - eine etwas andere Brücke

Kōraku-en Okayama – Ein Felsen am Wasser
Foto © Malgorzata Ackermann

 

Kōraku-en Okayama - eine etwas andere Brücke

Kōraku-en Okayama – Reisfelder
Foto © Malgorzata Ackermann

 

Kōraku-en Okayama

Kōraku-en Okayama – typische für einen Wassergarten große Wasser- und Rasenflächen
Foto © Malgorzata Ackermann

 

Kōraku-en Okayama - eine etwas andere Brücke

Kōraku-en Okayama – eine etwas andere Brücke
Foto © Malgorzata Ackermann

 

Kōraku-en Okayama

Kōraku-en Okayama – Ahorngarten
Foto © Malgorzata Ackermann

 

Kōraku-en Okayama

Kōraku-en Okayama
Foto © Malgorzata Ackermann

 

Kōraku-en Okayama

Kōraku-en Okayama
Foto © Malgorzata Ackermann

 

Koishikawa Kōraku-en Tokio

Der Koishikawa Kōraku-en in Tokio ist einer der ältesten und schönsten Gärten in Tokio. Der Garten wurde zur selben Zeit wie der Okayama Garten angelegt. Hier wurden berühmte Landschaften im Kleinformat nachgebaut, sowohl japanische als auch chinesische Landschaften. Ein Netz von Wanderwegen führt zu vorgeschriebenen Aussichtspunkten, von denen aus die Besucher den Garten sehen sollen.

Koishikawa Kōraku-en ist das ganze Jahr über attraktiv, aber besonders schön soll er vor allem Ende November und Anfang Dezember in der Herbst-Saison sein. Ich war Mitte November dort, als der Ahorn gerade angefangen hat die Laubfarbe zu wechseln.

Kōraku-en Tokio - ein Wanderweg

Kōraku-en Tokio – ein Wanderweg
Foto © Malgorzata Ackermann

 

Kōraku-en Tokio - eine der vielen Brücken

Kōraku-en Tokio – eine der vielen Brücken
Foto © Malgorzata Ackermann

 

Kōraku-en Tokio

Kōraku-en Tokio
Foto © Malgorzata Ackermann

 

Kōraku-en Tokio

Kōraku-en Tokio
Foto © Malgorzata Ackermann

 

Kōraku-en Tokio

Kōraku-en Tokio
Foto © Malgorzata Ackermann

 

Kōraku-en Tokio - Baumpflege

Kōraku-en Tokio – Baumpflege
Foto © Malgorzata Ackermann

 

Kōraku-en Tokio - eine chinesische Brücke

Kōraku-en Tokio – eine chinesische Brücke
Foto © Malgorzata Ackermann

 

Chrysantheme als Bonsai

Chrysantheme als Bonsai
Foto © Malgorzata Ackermann

 

Ich hoffe, ich bekomme noch die Gelegenheit, die Gärten zur Zeit der Pflaumen- oder Kirschblüte zu sehen.

Wer Interesse hat an weiteren Sehenswürdigkeiten Japans ist herzlich eingeladen meine neue Website zu besuchen: Meine Reise nach Japan.

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