Garten im Sommer

Es geht bald wieder los – Gartenplanung 2016

Tomaten

Ich hoffe auf eine gute Tomatenernte

Wie allgemein bekannt, wird der Hobbygärtner im Januar zunehmend unruhig, ich bin da keine Ausnahme. Bei uns ist es gerade richtig frostig geworden, voraussichtlich bleibt es auch noch ein paar Wochen so. Aber vielleicht kommt danach ganz schnell ein warmer Frühling. So richtig warm, mit viel Sonne und ganz ohne späte Kälteeinbrüche im April. Das wäre doch ein Traum, oder?
Aber egal wie das Wetter wird, spätestens Anfang März werde ich anfangen.

Als erstes wird mein Gewächshaus geputzt. Um möglichst viele Pilzsporen zu beseitigen, werde ich alle Flächen mit Essigreiniger putzen. Aber auch die Pflanzenklammern und Abstellflächen müssen gründlich gereinigt werden. Dann wird die Erde teilweise ausgewechselt und bei guten Wetter wird dann noch von außen geputzt.
In den letzten Jahren hatte ich abwechselnd Paprika und Peperoni gepflanzt. In der kommenden Saison werde ich ganz andere Gemüsesorten anbauen um der Bodenmüdigkeit vorzubeugen. Ich habe an Tomaten gedacht. Sie kommen aber erst später ins Gewächshaus. Als allererstes werde ich Salate und Radieschen aussähen. Bis die vorgezogenen Tomatenpflanzen groß genug sind um ausgepflanzt zu werden, kann das erste Gemüse geerntet werden.
Ich habe noch nicht entschieden, welche Tomatensorte ich gerne hätte. Es gibt doch so viele!!!

Gleich nach dem Gewächshaus werde ich mein zweites Hochbeet bis zum Rand mit Komposterde füllen und dann beginne ich mit dem Anbau von eigenem Suppengemüse! Alle was man so braucht: Möhren, Wurzelpetersilie, Sellerie und Porree. Bisher hatte ich kein Glück mit dem Wurzelgemüse. Mein Gartenboden, mit hohem Lehm-Anteil, ist dafür zu fest. Die mögen halt lieber sandigen Boden.

Wurzelgemüse

Wurzelgemüse mag keinen Lehmboden

Ich vorigem Jahr wollte ich mein Insektenhotel renovieren. Leider ist daraus nichts geworden. Ich hoffe, dass ich es diesmal schaffe. Ich brauche dazu etwas neues Füllmaterial wie Holz, Schilf, u.ä. Hauptsache unbehandelt.

Mein Gartenhäuschen ist beim letzten Sturm beschädigt worden. Die Pappe ist teilweise vom Dach geflogen. Bei Gelegenheit kann man hier und da gleich etwas ausbessern, streichen und Fenster reparieren.

Zwei von meinen drei Nisthäuschen müssen auch repariert werden. Es haben schon viele Vogelfamilien dort gewohnt. Und über nächste Mieter würden wir uns sehr freuen!

Außerdem habe ich mir vorgenommen, meinen Garten noch tierfreundlicher zu machen. Die Vögel bekommen eine weitere Futterstelle, für die Igel werde ich ein schönes überdachtes Winterversteck bauen. Ich habe dazu schon eine Idee.
Auch die Insekten bekommen mehr Futterpflanzen, wie Phazelie. Genauso wie Schnittlauchblüten sind Oregano, Salbei und viele andere Kräuter sehr beliebt. Und man darf die Raupen nicht vergessen; denn wo keine Raupen sind, gibt es auch keine Schmetterlinge. Brennessel, Sauerampfer und Diestel haben die Raupen vieler Schmetterlingsarten zum fressen gern. Glücklicherweise habe ich alle drei Pflanzen reichlich im Garten. Schade nur, dass sich keine Raupen an den Giersch machen. Den möchte ich endlich aus meinem Garten weg haben. Und die Nacktschnecken können auch gleich ausziehen. Am besten alles auf einmal.

Maulwurfhuegel

Auch im Winter aktiv – Umgrabarbeiten im Rasen ;-)

Doch die Maulwürfe dürfen bleiben. Die haben gerade einen Riesenspaß in meinem Garten und sind dabei den halben Rasen umgegraben. Ich müsste mal mit ihnen reden, vielleicht würden sie freundlicherweise meine Gemüsebeete umgraben. Es würde mir viel Arbeit sparen! :-)

Ich plane für kommenden Sommer nicht viel, nur das nötigste. Langeweile werde ich ganz bestimmt nicht haben.

Mein Garten

Schöne Aussichten – in fünf Monaten sieht es wieder so aus

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