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Der Horrorgarten-Adventskalender

Hättet Ihr gewusst, dass der erste Adventskalender vermutlich aus dem Jahr 1851 stammt? Seit mehr als 150 Jahren also vertreibt sich der christliche Teil der Menschheit die Zeit bis zum heiligen Abend mit dem täglichen öffnen eines Türchens. Wobei es nicht immer Türchen waren, die geöffnet wurden. Ganz einfache Kalender bestanden aus Kreidestrichen an der Wand (jeden Tag durften die Kinder einen wegwischen) oder aus Strohhalmen (jeden Tag wurde ein neuer Strohhalm in die Krippe gelegt).

Ein wenig aufwendiger sind da schon Gebäude, die durch bunten Fensterschmuck in Adventskalender verwandelt werden. Die fränkische Stadt Forchheim behauptet mit ihrem Fachwerk Rathaus den schönsten Kalender dieser Art zu haben. Jeden Tag öffnet ein Engel (!) ein neues Türchen bzw. Fenster – ein zugkräftiges Spektakel für Touristen aus aller Welt.

Besser gefällt mir da schon der Brauch des lebendigen Adventskalenders. Vierundzwanzig Häuser in einem Dorf oder einem Stadtteil bekommen jeweils eine Nummer zugewiesen. Am entsprechenden Tag versammelt sich die Nachbarschaft dort. Es gibt warme Getränke, heiße Suppe und Selbstgebackenes. Man singt zusammen oder erzählt sich Geschichten. Das würde ich gerne einmal in unserer Straße organisieren. Vielleicht im nächsten Jahr.

In diesem Jahr bleibe ich bei der klassischen Variante. Jeden Tag öffnet sich ein neues Gartentürchen an meinem liebevoll bestückten Adventskalender. Ich habe dafür ganz tief in meiner Gartenschatzkiste gegraben und jede Menge Tipps, Rezepte, Bilder und kluge Sprüche gefunden. Und vielleicht gibt’s auch mal was zu gewinnen. Also unbedingt dran bleiben!

Zum Horrorgarten-Adventskalender kommt Ihr mit einem einfachen Klick auf das Bild mit den Säckchen.
Viel Spaß und eine friedliche Adventszeit wünscht

Anja aus dem kleinen Horrorgarten

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Blumen, Kohl und Rock’n’Roll – unter dem Motto wächst im kleinen Horrorgarten eine wilde Mischung aus Essbarem und Schönen heran. Nicht immer behält die Gärtnerin die Oberhand: der Salat wird von Schnecken gefressen, die Möhren bekommen Besuch von der Möhrenfliege und der Phlox trägt einen weißen Pelz, statt rosaroter Blüten. Wie wir es schaffen dabei trotzdem jede Menge Spaß zu haben, könnt ihr gerne unter http://der-kleine-horrorgarten.blogspot.de/ verfolgen.

 

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