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Das Sommerloch kommt!

In vielen Bundesländern sind die Schüler bereits in den großen Ferien, die Politiker verabschieden sich nach und nach in die Sommerfrische, das große Sommersportereignis liegt hinter uns. Die Zeit für das gefürchtete mediale Sommerloch und damit für die sogenannten Sommerlochtiere ist gekommen. Wer erinnert Sie sich noch an die freiheitsliebende Kuh Ivonne, den in ein Schwanen-Tretboot verliebten Schwan Petra oder gar an den Problembären Bruno?

In dem Zusammenhang darf natürlich Edmund Stoibers unvergessene Stand-Up-Comedy über Normalbären, Schadbären und Problembären nicht unerwähnt bleiben. Das war ganz großes Kino!

Soviel Unterhaltung hat der kleine Horrorgarten nicht zu bieten. Die Horrorgartentiere sind weit weniger spektakulär. Mal sehen was da so kreucht und fleucht. Da wäre an erster Stelle der Dackel Waldi. Es hat ein ganzes Jahr gedauert, bis er sich ans Licht der Öffentlichkeit getraut hat. So lange war er unter dichten Laub verborgen und wir, die neuen Gartenbesitzer, wussten nichts von unserem heimlichen Haustier.

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Der Platz direkt danach gebührt Willi Wucher, dem unerschrockenen Rotkehlchen. Sobald im Garten gegraben wird stürzt es sich auf die aufgewühlte Erde, ohne Rücksicht auf schwere Männerstiefel oder benzinbetriebene Fräsen.

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Ebenfalls willkommen war uns die Kröte Kühlwalda. Entdeckt habe ich sie, als ich einen Haufen zerbrochener Betonplatten zur Seite räumen wollte. Sie hatte sich darunter wohnlich eingerichtet und war über die Störung gar nicht erfreut. Ich habe nachgegeben und den Steinhaufen liegen lassen. Inzwischen ist sie unbekannt verzogen, aber die Betonplatten liegen immer noch an der gleichen Stelle. Vielleicht kommt sie ja eines Tages zurück.

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Zu den weniger willkommenen Tieren gehören die Wühlmäuse, die in diesem Jahr wirklich großen Schaden anrichten. Viele meiner Tulpenzwiebeln mussten daran glauben, meine Zuckerschoten wurde zur hälfte weg gefressen und ob ich überhaupt Kartoffeln ernten werde weiß ich noch nicht. Inzwischen bin ich zur Fallenexpertin geworden und kann aus dem Stehgreif Vorträge über verschiedene Wühlmausarten halten.

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Die vielen Bienen, Hummeln und Schmetterlinge sind mir da schon lieber. Leider hat es mit den eigenen Bienen in diesem Jahr noch nicht geklappt. Im nächsten sind sie aber ganz fest eingeplant.

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